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Wie bei Oma: Familienrezepte und Landfrauenküche im Kochbuch

Klar, gesunde Ernährung bleibt angesagt, aber am Ende zählt doch vor allem der Geschmack und der findet sich nicht selten in altüberlieferten Rezepten. Mehrere Neuerscheinungen fokussieren sich voll und ganz auf die sogenannte Hausfrauenküche bzw. Hausmannskost, ein kleiner Überblick.

Da wäre etwa Annelies Mühlenbackbuch im Christian Verlag. Darin hat die Müllermeisterin Annelie Wagenstaller Wissenswertes zur jahrhundertealten Mühlentradition und zum Backwerk gesammelt. Dazu erzählt sie die Geschichte ihrer Familie und lädt ein in die romantische Mühlenwelt. ET: 22. Mai 2026.

In eine ähnliche Stoßrichtung führt ein Titel bei Athesia-Tappeiner, der den Ansatz schon im Titel Von Generation zu Generation trägt. Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation und die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund haben über 40 Rezepte zusammengetragen, die teils über hundert Jahre alt sind. Sie erzählen Geschichten von Generationen, die mit einfachen Zutaten Großes geschaffen haben. Mit Suppen, Vorspeisen, Knödel, Fleisch & Innereien, Krapfen, Süßes und Brot werden die wichtigsten Gerichte der Südtiroler Traditionsküche präsentiert.

Ein hochpreisiger 54 Euro schwerer Titel liegt seit März im AT Verlag vor. Eine Enkelin begleitet ihre Großmutter, ihre Nani, durch alle vier Jahreszeiten und kocht mit ihr traditionelle Schweizer Gerichte. Maluns, Kohlwickel, Suurbrate, Birnenbrot, Rhabarberkuchen oder Rötali: 80 Bündner Klassiker und Lieblingsgerichte aus Nanis Rezeptsammlung zeigen die Vielfalt ihrer traditionellen Küche mit viel Gemüse und Früchten frisch aus dem eigenen Garten.

Frisch erschienen ist auch die Rezeptsammlung Kulinarische Schätze, Vom Münsterland bis zu den Alpen im ZS Verlag. Im Mittelpunkt der Koproduktion der Landfrauenformate von WDR, BR und SWR stehen regionale Spezialitäten. Und es gibt viel zu entdecken zwischen Münsterland und Alpenvorland: Ob Craftcider aus dem Schwarzwald, Bier-Treberbrot aus Bayern oder eine Nudelmanufaktur am Niederrhein – die Teilnehmerinnen widmen ihr Schaffen und ihre Drei-Gang-Menüs ganz besonderen Schätzen. „Die Gerichte sind bodenständig und fantasievoll zugleich, verwurzelt in der Region und dabei stets überraschend“, heißt es im Klappentext.

Auf die fränkische Hausfrauenküche konzentriert sich ein Titel von ars vivendi. Ob wärmende Mostsuppe, deftiger Schweinebraten in Dunkelbiersauce oder süße Verführungen wie Honigquitten mit Zimtsahne – Gessn werd derhamm! verspricht ein Stück Heimat direkt auf den Teller und erscheint im Mai.

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