Der Kölner Verleger Helmut Lingen, einer der Pioniere der deutschen Verlagsbranche und Gründer des Lingen Verlags, ist am 29. September im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt verstorben.
Die Beerdigung fand bereits am vergangenen Freitag im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Der von ihm vor rund 60 Jahren begründete Treuebuch-Service der Tageszeitungen wurde zur Keimzelle eines Medienunternehmens, das mit Kochbüchern, Ratgebern, Kalendern, Romanen, Nachschlagewerken und Kinderbüchern große Leserkreise erreichte. Mit seinem untrüglichen Gespür für Trends machte er den Lingen Verlag zu einer Größe im Nebenmarkt wie im Buchhandel.
2013 hatte er sich als Gesellschafter und der Geschäftsführung des Lingen Verlags zurückgezogen. Werner Schulte, seit Lingens Rückzug alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter, war 2002 an der Seite Helmut Lingens in die Leitung des Unternehmens eingetreten. Die von Helmut Lingen ins Leben gerufene Helmut und Ruth Lingen-Stiftung fördert insbesondere medizinische Wissenschaft und Forschung sowie demokratisch-politische Bildungsarbeit.
Wie aus einem Buch ein vermarktbares Audio-Produkt wird – und warum viele Autor:innen dabei falsch starten
Ines Zimzinski ist unter anderem Geschäftsführerin der DieHöragenten GmbH. Im folgenden Gastbeitrag bei BuchMarkt beschäftigt sie sich damit, was beim Transfer vom Buch ins Hörbuch zu beachten ist. Der Wunsch