Home > Auszeichnungen > Literaturnobelpreis: Schluss mit Namen?

Literaturnobelpreis: Schluss mit Namen?

Nun geht es wieder los mit den Spekulationen über den Literaturnobelpreis, der taditionel parallel zur Frankfurter Buchmesse verkündet wird. WELT-Feuilletonist Elmar Krekeler findet: „Die Liste der Vorgeschlagenen ist lang, die Liste der fragwürdigen Preisträger auch“.

DIE ZEIT veröffentlicht morgen eine Liste mit 25 Namen und lässt Martin Walser Botho Strauß vorschlagen.

Krekeler macht ebenfalls so einige Vorschläge, um dann zu dem Schluss zu kommen: „Schaffen wir ihn doch einfach ab. Wir ärgern uns ja doch bloß. Weil die Entscheidung wie immer politisch mutlos sein wird und ästhetisch komplett veraltet. Weil wir wieder Angst haben werden davor, dass der garantiert angejahrte Preisträger die Vergabe im Dezember vielleicht gar nicht mehr erlebt. Weil die Entscheidungen der Chefgerontologen aus Schweden inzwischen so erratisch geworden sind, dass man kaum mehr erklären kann, wofür der Nobelpreis eigentlich steht.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schweizer Literaturpreise vergeben

Das Schweizer Bundesamt für Kultur würdigt das Werk der Schriftstellerin Corinne Desarzens mit der höchsten Auszeichnung für Literatur in der Schweiz. Der Spezialpreis Übersetzung geht in diesem Jahr an Christian

weiterlesen

Deutscher Buchhandlungspreis: Was bisher geschah

Lange war unklar, wann und wo der Deutsche Buchhandlungspreis für das Jahr 2025 vergeben werden sollte, schließlich wurde die Leipziger Buchmesse dazu auserkoren. Doch die wird es nun auch nicht und der Preis steht inzwischen im Zentrum eines kulturpolitischen Konflikts. Wir fassen zusammen.

weiterlesen