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Streit um Sakrileg von Dan Brown verschärft sich – Scharfe Kritik von Umberto Eco – Bücherverbrennungen in Italien angedroht

Diese Schlagzeilen liefert heute die internationale katholische Nachrichtenaentur kath.net. Nachdem der Krakauer Erzbischof Stanislaw Kardinal Dziwisz, bei dem Papst Benedikt XVI gerade zu Besuch weilt, zum Boykott der Verfilmung des in Deutschland bei Luebbe erscheinenden Titels Sakrileg aufruft, meldet sich jetzt auch Bestsellerautor Umberto Eco zu Wort.

Eco bezeichnete Dan Brown als „Intriganten, der falsche Nachrichten verbreitet und sich mit Abfallmaterial bereichert“ wie der ORF unter Berufung auf die Zeitung La Repubblica berichtet und lehnt auch ein Zusammentreffen mit dem Autor in der italienischen Gemeinde Vinci ab: „Das kommt überhaupt nicht in Frage. Ich werde zu einer anderen Gelegenheit nach Vinci fahren, wenn sich dort ein echter Schriftsteller aufhält.“

Weiter meldet die Nachrichtenagentur, dass in Italien inzwischen Stadträte in der Stadt Ceccano (Latium) aufrufen, das Buch von Dan Brown öffentlich zu verbrennen. In mehreren Staaten sei inzwischen die Filmaufführung verboten worden, erstaunlicherweise auch in einer Reihe islamischer Länder: zum Beispiel in Jordanien, Syrien, Libanon und Ägypten, so kath.net

Inzwischen weiß die Netzzeitung, dass es bereits 170 Sachbücher über das umstrittene Buch gibt. Sie titelt heute mit: „Sakrileg“ ist „Männerfantasie“.

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