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Volker Neumann siegt in Frankfurt

Die Buchmesse bleibt in Frankfurt – bis 2010. Eine Niederlage für Volker Neumann? Wohl kaum. Denn er hat alles erreicht, was er im Sinne der Aussteller erreichen wollte: Die Preissteigerung von jährlich 10 Prozent ist gekippt, ein ordentlicher Nachlass auf die bisherigen Preise dürfte auch herausgesprungen sein. Und selbst die Frankfurter Hotels lenkten ein: Der Mindestaufenthalt ist weg, das Hauptärgernis für alle Aussteller damit beseitigt. Fazit: die wirtschaftlichen Bedingungen für die Buchmesse und ihre Aussteller sind drastisch verbessert – womit Neumann seine eigentliche Aufgabe gelöst hat. Denn auch die protestierenden Frankfurter Verlage, die allein durch die Debatte um den Standort die Buchmesse als hehres Gut gefährdet sahen, werden zukünftig wohl kaum auf die Verbesserungen verzichten, die Neumann ihnen ertrotzt hat.
Auch Frankfurts OB Petra Roth („Die Buchmesse gehört nach Frankfurt, dabei bleibt es“) und Messe-Chef Michael von Zitzewitz zeigen sich erleichtert. Mit dem heutigen Tag sei eine Rückkehr zu konstruktiven Arbeiten möglich, so von Zitzewitz.
Der neue Kooperationsvertrag mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2010 sieht vor, dass die Messe Frankfurt in Zukunft als „Professional Fair Organiser“, d.h. als Durchführungsgesellschaft für die Buchmesse auftreten und sämtliche technischen und organisatorischen Dienstleistungen erbringen wird, die für die Durchführung der Buchmesse erforderlich sind.

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